Mittwoch, 27. Juli 2016

[Rezension] Die Tribute von Panem-Flammender Zorn (Suzanne Collins)

432 Seiten / 9,99 Euro / Trilogie#3

Inhalt

Katniss versteht die Welt nicht mehr. Irgendwie, warum auch immer, wurde sie von Haymitch und Plutarch Heavensbee aus der Arena befreit und findet sich unvermittelt in Distrikt 13 wieder.
Vieles hat sich verändert, die Leute machen Aufstände und wollen ihre derzeitige Situation nicht mehr hinnehmen. Das Volk ist bereit, sich gegen das Kapitol aufzulehnen und brauchen einen Anführer. Da kommt Katniss ins Spiel. Katniss, als das Zeichen der Rebellion, Katniss als der Spotttölpel.
Doch Katniss hat noch ganz andere Sorgen. Während sie die Person ist, auf die alle im Land schauen, versucht sie verzweifelt herauszufinden, was man mit Peeta gemacht hat. Denn er konnte nicht gerettet werden, sondern wurde vom Kapitol gefangen genommen.
Obwohl Katniss die Anführerin einer Rebellengruppe ist, gilt ihre ganze Sorge Peeta.

Cover

Das Cover ist passend zu den anderen Bänden der Trilogie, von daher ist nichts daran auszusetzten. Ich persönlich mag die englischen Cover lieber, finde die Deutschen aber auch nicht schlecht.

Schreibstil

Der Schreibstil war wieder leicht und flüssig. Diesmal gab es leider nicht so viel Spannung, aber dennoch konnte man das Buch schnell durchlesen.

Die Personen

Wenn ich ehrlich bin, finde ich die Entwicklungen, die die Personen in diesem Band durchmachen, nicht so toll.
Ich hatte das Gefühl alles ging bergab und es gab kaum Stellen, die mir so richtig gefielen.
Katniss zum Beispiel, die ja eigentlich eine Hungerspiele-Hasserin ist und das Kapitol immer abgelehnt hat, ist jetzt, wo sie die Möglichleit hat, die Rebellengruppe anzuführen, total abwesend. Sie lässt die anderen ihre Aufgaben übernehmen und macht nur das Nötigste was von ihr verlangt wird, wie etwa sich vor die Kamera stellen. Ich frage mich, wo ihr Ehrgeiz geblieben ist, das Kapitol zu stürzen.
Zudem verfällt sie in diesem Band in einen dauer Depri-Zustand, was die Geschichte auch nicht gerade schön macht.
Die Geschichte um Peeta finde ich echt schade. Ich finde seine Entwicklung und vorallem das Ende gar nicht schön, aus ihm hätte man noch so viel machen können, stattdessen verschwindet die Liebesgeschichte und man darf die ganze Zeit von Katniss Selbstmordgedanken lesen.
Dass Peeta nie wieder der alte wird, finde ich wirklich traurig, denn wir alle wollten ein gutes Ende mit Katniss und Peeta als glückliches Paar lesen, doch stattdessen gibt es so gut wie keine Liebesgeschichte in diesem Teil.
Auch Gale rückt in den Hintergrund und es wird einfach damit abgetan, dass sich Katniss und seine Wege scheiden. Finde ich echt doof, da hätte noch mehr passieren sollen.

Also, wenn ich ehrlich bin, hat mir der dritte Band nicht so gefallen, die Idee mit der Rebellengruppe fand ich zwar gut, aber irgendwie war nichts mehr von diesem typischen Panem-Gefühl beim Lesen mehr da. Das war echt schade!


Bewertung

4 Herzen ♥♥♥♥

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