Dienstag, 12. Dezember 2017

[Rezension] Die Fabelmacht Chroniken-Flammende Zeichen (Kathrin Lange)

409 Seiten / 18,00 Euro / Reihe#1
Inhalt


Glaubt Mila an Liebe auf den ersten Blick? Im Zug nach Paris trifft sie einen alten Mann, der ihr diese Frage stellt. Mila ahnt noch nicht, was er längst weiß: Paris wird in ihr eine uralte Fähigkeit wecken. Eine Gabe, mit der sie in ihren Geschichten die Wirklichkeit umschreiben kann. Und tatsächlich, als sie am Bahnhof auf den geheimnisvollen Nicholas trifft, scheint er direkt ihren Geschichten entsprungen. Doch auch Nicholas beherrscht die Gabe der Fabelmacht – und er hat ebenfalls über Mila geschrieben. Ein Kampf der Geschichten um die einzig wahre Liebe entbrennt. Und Mila und Nicholas sind mitten drin.


Das Cover


Das Cover ist unglaublich schön, ein Grund warum ich das Buch unbedingt haben wollte. Es springt einem sofort ins Auge und passt von den Farben und Mustern total gut zur Geschichte.


Der Schreibstil


Der Schreibstil war recht angenehm. Besonders gut gefallen hat mir, dass es oft Szenenwechsel gab und nicht nur Milas Sicht erläutert wurde, sondern man Einblicke in verschiedenen Charaktere bekommen hat.


Die Personen


Wenn ich ehrlich bin haben mir die Personen nicht so hundertprozentig gefallen. n der Geschichte wirken sie alle so vertraut miteinander, obwohl sie sich erst einen oder zwei Tage kennen. Natürlich kann man das damit begründen, dass sie sich ja aus ihren eigenen Geschichten kennen, aber mir kam das dann doch etwas seltsam vor. Außerdem es mir bei jedem einzelnen Charakter an einem Alleinstellungsmerkmal gefehlt, wir kamen sie einfach vor, wie jeder andere auch. Dennoch konnte ich mich mit ihnen anfreunden und habe ihre spannende Reise gerne gelesen.


Die Geschichte


Ein unglaublich großes Lob an die Autorin. Die Geschichte ist sehr durchdacht und unglaublich originell. Vom Feeling hat sie mich teilweise sehr an Tintenherz (Cornelia Funke) erinnert, da es auch dort um Bücher, Geschichten und Personen aus Erzählungen geht. Aber irgendwie ist dieses Buch nochmal eine Sache für sich und wie ich finde, sehr gelungen. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung!

Dienstag, 5. Dezember 2017

[Monatsrückblick] November

Gelesene Bücher

Alice in wonderland (Lewis Carroll) 208 Seiten
Alice trough the looking glass (Lewis Carroll) 224 Seiten
The nursery Alice (Lewis Carroll) 75 Seiten
Speaking Likenesses (Christina Rossetti) 110 Seiten
Down the snow stairs (Alice Corkran) 278 Seiten
Emile oder über die Erziehung (Rousseau) 960 Seiten
Wolkenschloss (Kerstin Gier) 464 Seiten

=2319 Seiten


Dienstag, 31. Oktober 2017

[Rezension] Empire of storms (Sarah J. Maas)

689 Seiten/ 7,99 Euro /Reihe#5
Inhalt

The long path to the throne has only just begun for Aelin Galathynius. Loyalties have been broken and bought, friends have been lost and gained, and those who possess magic find themselves at odds with those who don't. With her heart sworn to the warrior-prince by her side, and her fealty pledged to the people she is determined to save, Aelin will delve into the depths of her power to protect those she loves. But as monsters emerge from the horrors of the past, and dark forces become poised to claim her world, the only chance for salvation will lie in a desperate quest that may mark the end of everything Aelin holds dear. In this breathtaking fifth installment of the New York Times bestselling Throne of Glass series, Aelin will have to choose what -- and who -- to sacrifice if she's to keep the world of Erilea from breaking apart.

Meine Meinung

Durch die wechselnden Sichtweisen schafft es Sarah J. Maas den Leser zu packen und jeden einzelnen Charakter liebenswert zu machen. Besonders gut gefallen, hat mir die Beziehung zwischen Aelin und Rowan, die sich in diesem Band nochmals vertieft hat. Es kommt endlich zu der lang ersehnten Nacht der beiden und durch die verschiedenen Sichtweisen bekommt man die Gefühle beider offen dargelegt.
Genauso toll fand ich aber auch Elides Reise, auf der sie Lorcan begleitet. Während man Lorcan im vierten Band nicht wirklich mag, schleicht er sich in diesem Teil ins Herz des Lesers. Der unnahbare, eiserne und gefühllose Mann, der nur ans töten denkt, wird in der Gegenwart von Elide sanfter und zeigt eine ganz neue Seite von sich.
Aber auch Lysandra und Aedion machen mehrere Schritte nach vorne, was ihre Beziehung angeht.
Insgesamt kann man also sagen, dass dieser Band die einzelnen Charaktere und ihre Beziehungen enorm stärkt. Außerdem gibt es jede Menge Action und wieder viele Pläne, Geheimnisse und Enthüllungen in Bezug auf Aelin.
Jeder "Throne of glass"-Fan muss den fünften Band lesen! Das einzige was ich schade fand, war, dass Chaol nicht drin vorkam. Aber deshalb freue ich mich umso mehr auf den sechsten Band, der sich ganz allein um ihn dreht.

[Monatsrückblick] Oktober

Gelesene Bücher

Empire of storms (Sarah J. Maas) 689 Seiten
If birds fly back (Carlie Sorosiak) 433 Seiten
Alices adventures in wonderland (Lewis Carroll) 208 Seiten

= 1330 Seiten

Montag, 16. Oktober 2017

[Rezension] If birds fly back (Carlie Sorosiak)

433 Seiten / 17,00 Euro / Einzelband
Obwohl Linny und Sebastian Grund auf verschieden sind, gibt es einen Umstand, der sie verbindet und zueinander führen soll. Beide sind sie auf der Suche, Linny nach ihrer verschollenen Schwester Grace und Sebastian nach seinem Vater.
Das erste Mal begegnen sie sich in einem Altenheim, in dem der Schriftsteller Alvaro Herrera untergebracht ist. Obwohl Linny durch das Ehrenamt im Altenheim Pluspunkte für ihre Bewerbung in Princeton sammeln soll, ist sie doch mehr an dem mysteriösen Autor interessiert, der vor drei Jahren urplötzlich verschwunden und nun wieder aufgetaucht ist. Sie als Geschichtensammlerin, die ein Tagebuch darüber schreibt, warum Menschen verschwunden und wieder aufgetaucht sind, will durch Alvaro Herrera herausfinden, warum ihre Schwester fortgegangen ist und wie sie sie wieder zurückholen kann. Sebastian dagegen sucht seinen nie kennengelernten Vater.
Die Protagonisten allein betrachtet sind schon ein Grund, warum das Buch so gelungen ist. Beide bekommen durch die wechselnde Sichtweise eine eigene Stimme und der Leser kann sich in ihre Person hineinversetzen. Während die sechszehnjährige Linny ein Leben führt, ohne von ihren Eltern wahrgenommen zu werden, verheimlicht sie vor ihnen ihre große Leidenschaft. Nichts wünscht sie sich mehr, als Film zu studieren und innerhalb ihrer Kapitel bekommt der Leser einen Eindruck von ihren Drehbucharbeiten, da einzelne Passagen ihres Manuskripts abgedruckt sind, das sie während des Buches nach und nach vervollständigt. Doch sie ist ein Mädchen, das nie so sein kann, wie sie es gerne würde, denn das Unverständnis ihrer Eltern, die beide Ärzte sind und sich diesen Beruf auch für ihre Tochter wünschen, schwebt über allem, was sie macht. Erst als sie Sebastian kennenlernt und auf einen Menschen trifft, der genauso auf der Suche ist wie sie, beginnt sie, sich weiterzuentwickeln und für das einzustehen, was sie begeistert.
Im Gegensatz zu Linnys Familienverhältnissen ist Sebastian jedoch die letzten siebzehn Jahre ohne einen Vater aufgewachsen. Als seine Mutter ihm dann eines Tages die Wahrheit darüber offenbart, wer sein Erzeuger ist, kreuzen sich Linnys und seine Wege und es ist spannend zu sehen, wie echt und wirkungsvoll die beiden Charaktere und ihre jeweilige Geschichte, die sie mitbringen, beschrieben wird. Besonders Sebastian hat einen großen Wiedererkennungswert, denn er entspricht nicht dem Stereotyp eines Jungen in Jugendbüchern. Er möchte Astrophysik studieren und ist in Vielem, was er macht, eher unbeholfen. Vor allem seine Gedanken zeigen, dass Liebe, im Gegensatz zu anderen Jugendbüchern, nicht auf den ersten Blick entsteht, sondern, dass es sich um einen Prozess handelt. In seinem Werben um Linny lässt er sich originelle Unternehmungen einfallen, wie einzigartig und unverbraucht sind. Und gerade deshalb ist diese Geschichte so gelungen, da sie sich mit den unglaublich gut ausgearbeiteten Charakteren und der spannenden Geschichte von verschollene Personen auseinandersetzt, die am Ende ihrer Suche Antworten finden, die im Herzen bleiben.


Lieblingszitat
"Denn wenn er sein Gestern verliert, verliere ich meine Chance auf ein Morgen mit ihm." -Seite 328

Sonntag, 15. Oktober 2017

[Bericht] Frankfurter Buchmesse 2017

Hallo meine Lieben,

so schnell ist die Buchmesse auch schon wieder vorbei! Für mich war es eine unglaublich spannende Zeit, da ich durch ein Seminar meiner Universität in Kontakt mit allen wichtigen Leuten der großen Kinder- und Jugendbuchverlagen in Kontakt gekommen bin. Darüber hinaus habe ich die Möglichkeit gehabt, bei der Verleihung des deutschen Jugendliteraturpreises dabei zu sein, was unglaublich großartig gewesen ist.
Am Wochenende war ich dann bei zwei Signierstunden von Jennifer L. Armentrout, der Lesung von Cassandra Clare und der Signierstunde von Kerstin Gier.
Im Folgenden ein paar Bilder :)

Verleihung der Serafina 2017
Saal der Verleihung des deutschen Jugendliteraturpreises
Die Bühne
Signierstunde Jennifer L. Armentrout
Lesung Cassandra Clare
Jennifer L. Armentrout

Dienstag, 10. Oktober 2017

[Vorschau] Frankfurter Buchmesse 2017

Hallo meine Lieben,

endlich ist wieder Buchmessezeit! Natürlich werde ich mit meinen Freunden anwesend sein und damit ihr einen groben Überblick habt, welche Veranstaltungen ich besuche und welche Autoren da sind, ist hier mein vorläufiger Zeitplan.
Vom 11.-13.10.17 bin ich mit der Uni auf der Messe, aber am Wochenende dann privat :)


Samstag, 14.10.17


  • Mona Kasten
Autoren Speeddating und anschließende Signierstunde
12.30-13.00h Halle 3.1/ E88

  • Teri Terry
Signierstunde
13.00-14.30h Halle 3.0/ F86

  • Jennifer L. Armentrout
Signierstunde von Harper Collins ya!
14.00-16.00h Halle 3.0/ B103

  • Cassandra Clare
Lesung
14.30-15.30h Open Stage Agora E1
Signierstunde
15.30-16.30h Signierzelt Open Stage Agora



Sonntag, 15.10.17

  • Kerstin Gier
Signierstunde
9.00h Halle 3.1/ E21

  • Die drei Fragezeichen
Signierstunde (Graphic Novel)
11.00-11.30h Signierzelt Lesezelt Agora

  • Wie man Bücher schreibt, die gekauft werden
Vortrag
12.00-12.45h Halle 3.0/ K9

  • Jennifer L. Armentrout
Interview
12.00-12.30h Open Stage Agora E1
Signierstunde von Carlsen, Piper, Harper Collins Germany
12.30-13.30h Signierzelt Open Stage Agora
Signierstunde von Carlsen, Piper
14.00-15.00h Halle 3.0/ G84

[Monatsrückblick] September

Gelesene Bücher

Throne of Glass-Die Erwählte (Sarah J. Maas) 476 Seiten
Throne of Glass-Kriegerin im Schatten (Sarah J. Maas) 517 Seiten
Throne of Glass-Erbin des Feuers (Sarah J. Maas) 663 Seiten
Throne of Glass-Königin der Finsternis (Sarah J. Maas) 784 Seiten

=2440 Seiten

Montag, 25. September 2017

[Rezension] Throne of Glass-Königin der Finsternis (Sarah J. Maas)

784 Seiten / 12,95 Euro / Reihe#4
Inhalt


Der langersehnte vierte Band Celaena hat tödliche Wettkämpfe überlebt, ihr wurde das Herz gebrochen, sie hat sich den Schatten ihrer Vergangenheit gestellt und es überstanden. Jetzt kehrt sie zurück nach Adarlan. Aber nicht mehr als Celaena Sardothien, sondern als Aelin Galathynius, Königin von Terrasen. Doch bevor sie ihren Thron besteigen kann, muss sie noch offene Rechnungen begleichen. Da ist zum einen ihr alter Meister, der sie verraten und dem Tod überlassen hat. Und der König von Adarlan, der in seinem grenzenlosen Machthunger die Magie verbannt, ihre Eltern getötet und den ganzen Kontinent unterworfen hat. Eine Aufgabe, würdig einer Kämpferin, würdig einer dunklen Königin ...

Das Cover


Zu den einzelnen Covern der Reihe brauche ich wohl nicht mehr viel sagen, da sich meine Meinung zu den ersten drei Bänden nicht geändert hat.

Der Schreibstil


Der Schreibstil ist wieder unglaublich flüssig und man ist in einem guten Leserfluss. Ich persönlich finde die einzelnen Passagen zu Manon zwar nicht so interessant, aber selbst die waren spannend geschrieben. Insgesamt bin ich also total begeistert vom Schreibstil.

Die Personen


Ich habe mich so unglaublich gefreut, dass Aelin in diesem Band zurückkommt und man endlich mehr Einblicke in ihr altes Leben als Assassinin bekommt. Denn Aelin hat in diesem Teil viel mit Arobyn Hamel und den anderen Assassinen von früher zu tun, was unglaublich spannend zu lesen ist.
Aelin hat mir wieder richtig gut gefallen, denn trotz allem was passiert ist, hat sie ihre Eitelkeit oder ihren Sarkasmus nicht verloren. Dazu kommt, dass sie nicht mehr Celaena Sardothien ist, sondern sich zu einer richtigen Königin entwickelt, die sich für ihr Land einsetzt. Besonders schön zu lesen waren die Passagen mit Rowan. Denn in ihm hat sie nicht nur einen Verbündeten gefunden, sondern auch jemanden, der sie liebt, so wie sie ist und trotz ihrer Vergangenheit.
In Bezug auf Rowan waren dann vor allem die Passagen mit Aedion sehr lustig, weil sich die beiden immer gegeneinander behaupten müssen.
Aber insgesamt finde ich, ist dieser Band der, in dem jeder einzelne Charakter irgendwie zu sich selbst findet und sich weiterentwickelt. Allein deswegen hat er mir schon so gut gefallen.

Die Geschichte


Die Story war natürlich auch von Anfang bis Ende Spannung pur. Man merkt, dass es zu einem Finale kommt, denn viele alte Probleme kommen zusammen und steuern auf eine Katastrophe zu.
Aelin schmiedet in diesem Teil wieder viele waghalsige Pläne, die ihr mehr als nur einmal fast das Leben kosten. Und doch ist das Ende dieses Buches nochmal so unglaublich spannend und aufregend und beinhaltet natürlich auch wieder Wendungen, mit denen man nicht rechnet.
Ich finde, der der vierte Teil ist einer der besten Bände!



Bewertung

5 Herzen!

Montag, 11. September 2017

[Rezension] Throne of Glass-Erbin des Feuers (Sarah J. Maas)

653 Seiten / 11,95 Euro / Reihe#3
Inhalt


Von den Salzminen Endoviers über das gläserne Schloss in Rifthold bis nach Wendlyn – ganz gleich, wohin Celaenas Weg führt, sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen und dem Geheimnis ihrer Herkunft. Einem Geheimnis, das alles – ihre Gegenwart und ihre Zukunft – für immer verändern wird.


Das Cover


Wie schon bei den vorigen Teilen mag ich den weißen Untergrund. Leider kann ich mich immer noch nicht mit der abgebildeten Celaena anfreunden. Dafür hat mir aber die Rückseite sehr gut gefallen, wo Celaena nochmals abgebildet ist und viel mehr nach ihr selbst aussieht, auch wenn sie dort ebenfalls weiße Haare hat, obwohl sie im Buch als golden beschrieben werden.


Der Schreibstil


Was mir zuvor so gut gefallen hat, nämlich die wechselnden Perspektiven, hat mir diesmal nicht so gut gefallen, denn in diesem Band kommt eine neue Perspektive hinzu, die der Hexe Maron. Leider musste ich mich da wirklich durchquälen, denn ich fand diese Passsagen einfach uninteressant und wollte viel lieber Celaenas Sicht weiterlesen. Dafür gibt es also einen Minuspunkt.


Die Personen


Was ist mit Celaena Sardothien los? Das fragt man sich wahrscheinlich, wenn man ungefähr fünfzig Seiten gelesen hat. Nicht zu leugnen ist, dass Celaena am Ende ist. Am Ende ihrer Kräfte. Ausgelaugt, durch alles was sie durchmachen musste. Verletzt, einsam und bis auf die Knochen erschöpft. Nehemia ist tot. Sam ist tot. Ihre Eltern sind tot. Und dann hat Chaol sie fortgeschickt, obwohl er sie liebt.
Wir finden also zu Anfang eine wirklich gebrochene Celaena wieder, die unglaublich menschlich darstellt wird, nicht wie die kaltblütige Assassinin aus den ersten beiden Teilen. Mir hat es wirklich wehgetan, sie so leiden zu sehen und ich habe mit ihr mitgefühlt, als sie zu erschöpft war, um zu sprechen, um zu laufen oder um zu essen. Doch obwohl sich dieser Zustand von Celaena lange durch das Buch zieht, wird er zum Ende hin besser. Denn sie trifft auf einen neuen Freund- Rowan. Dieser zu Anfang bösartiger, rücksichtsloser und gefühlloser Diener ihrer Tante Maeve soll sie lehren, ihre Magie zu kontrollieren. Und ich untertreibe nicht, wenn ich sage, dass Rowan ihr das Leben wirklich schwer macht. Doch als es darauf ankommt, steht er ihr bei und Celaena erkennt, dass er ihr sehr ähnlich ist. Sie gewinnt einen neuen Freund, jemanden, der schwört, ihr zu dienen, komme was wolle. Gestärkt durch diese Rückendeckung findet Cealena wieder zu ihren Kräften und trifft die wichtigste Entscheidung in ihrem Leben. Sie entscheidet sich, als Aelin Galathynius für ihr Volk zu kämpfen. Sie entscheidet sich, den König und seine dunklen Machenschaften auszulöschen.


Die Geschichte


Nach den ersten beiden Bänden war ich total begeistert von der Reihe. Ein mulmiges Gefühl hatte ich dann schon, als Celaena am Ende des zweiten Teils mit dem Schiff nach Wendlyn gebracht wurde. Ich dachte mir, dass die Geschichte nun bestimmt in eine ganz andere Richtung gehen würde. Und so ist es auch. Mir hat dieses Buch deshalb nicht ganz so gut gefallen, denn mich hat mehreres gestört. Zum Einen, dass Celaena, Chaol und Dorian das ganze Buch über getrennt sind. Ich hatte erwartet, dass sie innerhalb des Bandes wieder zueinander finden würden. Aber dass es keine Passage gab, an denen sie wieder vereint waren, hat mir leider nicht so gut gefallen, denn das war es nun mal, was ich an den beiden ersten Büchern so gemocht hatte. Die Dialoge und Erlebnisse der drei miteinander.
Was mir außerdem nicht gut gefallen hat, war, dass so viel über die Hexe Manon geschrieben wurde. Ich persönlich fand das sehr langweilig und wollte das gar nicht lesen.
Und zu guter Letzt hat mir auch der Anfang nicht gefallen, als Celaena auf der Nebelwarte war. Das hat irgendwie keinen richtigen Spaß gemacht, zu lesen. Aber zum Glück wurde es dann zum Ende hin besser und auch Rowan konnte sich in mein Herz brennen. Auf jeden Fall steht jetzt einiges bevor nach diesem Ende. Ich erwarte mir viel von dem nächsten Band und hoffe, dass er wieder besser wird!


Bewertung

4 Herzen.